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W.-v-rugelandum

Ausgeschieden auf eigenen Wunsch 10/1215

Blasonierung des Wappens des
Wolfram von Rugelandum:
Auf schwarz, ein silberner schräg linker Balken, begleitet von je drei bewinkelten silbernen Balkenkreuzen

Wolfram von Rugelandum

Rugelandum (bei den Streitäckern) wurde 1147 als Lehen der Würzburger Bischöfe an das Stift St. Gumpert in Ansbach an den Stiftsvogt Wolfram von Dornberg übergeben und verwaltet.

Im Jahre 1167 wurde Wolfram dort geboren. Als zweitältester Sohn eines angeblich einfachen Handwerkers. Jedoch genoss er völlig unstandesgemäß eine außergewöhnlich Ausbildung in allen Belangen, vor allem aber im Bau- und Kriegshandwerk. Selbst im Lesen und Schreiben wurde er unterwiesen. All dies geschah beim Stift St. Gumpert, um genau zu sein unter den Fittichen seines Stiftsvogts Wolfram von Dornberg. Die Gerüchte, dass er von adeliger Herkunft sei mehrten sich stetig wurden aber nie bestätigt. Außer natürlich durch seine auffällig gute Behandlung durch Wolfram von Dornberg der ihn wie einen Knappen aufzog. Der junge Wolfram erwies sich als sehr dankbar und setzte sein Leben nicht nur einmal für das Stift ein. Zum Dank für seine Taten wurde ihm von Wolfram von Dornberg erlaubt den Namenszusatz "von Rugelandum" zu tragen. Die längst fällige Adelung wurde endlich offiziell

Im Jahr 1189 führten ihn seine erlernten Tätigkeiten nach Nürnberg, wo er als Polier und Soldat seinen Dienst tat. Damit verdiente er nicht nur sein Brot sondern noch weitere Anerkennung. 1193 heiratete er die Mutter seiner Tochter. Die Ehe war nicht von langer Dauer und wurde bald geschieden. Danach verschlug ihn seine Tätigkeit 1194 nach Uinidesheim an dessen Ausbau er nicht unbeteiligt war. Selbstverständlich ist die Ernennung zum Würzburger Marktort Windsheim im Jahre 1199 teils auch sein Verdienst.

Seine Tätigkeit brachte ihn immer wieder nach Nürnberg wo er 1205 die Witfrau Johanna zu Nuorimberc mit ihren drei Kindern kennen und lieben lernte.

1207 bekam er als Dank für seine stetigen Erfolge ein Stück Land in Obernzenn, welches den Burggrafen von Nürnberg aus dem Hause Zollern gehörte. Dort ließ er sich mit seiner neuen Familie nieder. Das Lehen war jedoch zu klein um den Lebensunterhalt einzubringen und so war Wolfram weiter darauf angewiesen, sich als Baumeister zu verdingen.

Durch seine seine Erfahrung im bautechnischen Bereich weitreichend bekannt, kam es zum Kontakt zwischen Ortwin vom Arbachtal der heimlich einen Werkmeister für den Burgenbau suchte. Sie tauschten sich mittels zahlloser Briefe über viele Details aus. Das erste Zusammentreffen geschah in der Nacht zu Silvester im Jahre des Herrn 1208 im schwäbischen Lehen Vellberg Durch diese Beratertätigkeit wurde auch der derzeitige Herr Ortwins, Vulfric der Bärtige, der Truchsess von Truchtolfingen, auf ihn aufmerksam, welcher ihn sogleich für sein Rittervolk verpflichtete. Wolfram unterstützte ihn fortan so gut es in seiner Macht stand bei all seinen Vorhaben.