banner
Widukind von Rutelingin 1215
Widukind 1217

Blasonierung des Wappens des
Widukind von Rutelingin

Von schwarz und gold gespalten, auf gold ein nach links schreitender rot bewährt und rot bezungter schwarzer Löwe

Widukind von Rutelingin
Geboren wurde er in Rutelingin im Jahre 1170 als fünftes Kind des Gunter von Breslau. Seine Ausbildung zum Ritter machte er bei den Herren um und auf der Achalm. Im Knabenalter verbrachte er seine körperlichen Ertüchtigungen mit Ball treten, Laufen und Brückenbau in den Wäldern rund um Rutelingin. In der Zeit, als Kaiser Friedrich I. sich auf machte, zum Kreuzzug nach Jerusalem, entschloss er sich mit ihm zu ziehen. Leider war der Tross nicht mit Glück versehen und das Heer verlor seinen Anführer Barbarossa im Fluss Saleph. Dieses geschah im Jahre des Herrn 1190. Nach dem ein Teil des Heeres sich einschiffte und zurück kehrte entschloss Widukind sich mit Barbarossas Sohn Herzog Friedrich V. von Schwaben und einem Teil der Truppen weiter zuziehen um den Kreuzzug zu beenden. Als er vor Akkon ankam schloss sich der Trupp den Kreuzfahrern der anderen Herrscher zusammen und sie belagerten die Stadt. Hier lernte er Vulfric von Truchtolfingen kennen der, wie er ebenfalls als Ritter, mit dem Heer seines Fürsten nach Ruhm strebte. Während der Belagerung traf das deutsche Kreuzfahrer Heer erneut ein harter Schlag, Herzog Friedrich V. von Schwaben wurde durch eine schwere Krankheit niedergestreckt. Auch Widukind hatte Pech, sein einziges Pferd wurde durch eine Lanze tödlich getroffen. Als er aber nun um sein Leben kämpfte, wurde er durch den Herrn erleuchtet und ihm wurde gewahr, dass er als gepanzerter, schwer bewaffneter unter all den leicht bewehrten eine gewaltige Durchschlagskraft hat. Und so machte er sich diese Art zu kämpfen zu eigen und verbesserte sich zunehmend. Kurz nach der Einnahme der Stadt lernte er vor deren Toren Alwin vom Tal kennen, und dieser reiste fortan mit ihm im Morgenland. Durch Abschluss eines Vertrages mit den Sarazenen wurde den Christen der Zutritt zur heiligen Stadt ermöglicht. Nachdem Widukind die Heiligtümer besucht hatte und ein geweihtes Kreuz für seine Pilgerreise erhalten hat, zog er mit Alwin 1193 Heim in das Herzogtum Schwaben. In der Heimat zurück lernte er die edle Katharina von Agram kennen. Im Jahre 1199 kam seine Tochter Michelle und 1203 seine zweite Tochter Fabienne Marie zur Welt. Ein Jahr  später  konnte Widukind nach langen Verhandlungen und einer Brautgabe an die Ungarn endlich seine geliebte Gefährtin ehelichen. Dank des erfolgreichen Abschlusses seiner Pilgerreise, versprach sein Vater ihm das kleine Ganerbenrittergut, das die Herren von Tübingen diesem schon vor Jahren übergeben hatten. Mit diesen Außenposten sollten er die Pfalzgrafen zu Tübingen gegen Welf VI. unterstützen. Er bezog die Burg im Jahre 1206, und Widukind und die seinen konnten endlich einen Stammsitz ihr eigen nennen. So lebten sie einige Jahre glücklich und zufrieden. Als sein Vater zum Herren berufen wurde, obfiel ihm die edle und schwere Aufgabe den Ruhm und die Ehre seines Geschlechts in den Landen hoch zu halten. Auf seiner Suche begegnete er um 1208 Vulfric dem Bärtigen der Truchsess zu Trochtelfingen mit welchem er auch schon vor Akkon zusammen gekämpft hatte. Sogleich wurde ein Pakt geschmiedet und es wurde sich gegenseitiger Schutz gegen jedwertigen Feind oder Angriff gelobt. Durch Schlachten die Widukind im gesamten Reichsgebiet schlug wurde sein Name wohl bekannt. Manch edler Ritter erfreut sich gerne der Freundschaft von ihm. Im Jahre 1209 beschied ihm der Herr endlich einen Stammhalter Julian von Rutelingin, so dass sein Geschlecht weiter in diesem Lande bestehen kann.
Deus lo Volt !

Widukind mit Familie 1215