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Das Rittervolk im Jahre 1216...

Unser Jahr begann arbeitsreich, durch witterungsbedingte Unpässlichkeiten musste der Tavernenbau in den Anfang des Jahres 2016 verlegt werden. So begaben sich die Rittervölkler in Ihren Handwerkerbereich in der Mühlengasse, um den Bau voran zu treiben.

Im Februar wurde, wie schon die Jahre zuvor,  die alljährliche Narrenspeisung durchgeführt. Der Herr gab uns ein glückliches Händchen und wir konnten alle sättigen und ihren Durst stillen. Es folgten weitere Termine bei Vulfric dem Bärtigen, bei denen wir gemeinsam die Schenke vervollständigten und den Frühjahrsputz des Rittervolkinventars hinter uns brachten.
Zu Göppingen trafen wir uns zum ersten Heerlager der Saison. Im Angesicht der ehrfürchtigen Stauferburg trafen einige Rittervolkmitlieder eine Entscheidung: Sie wollen ihr Glück in anderen Gefilden suchen. Wohl dann - Pax vobiscum !
Möge Gott der Herr Ihnen weiterhin Spaß bei Ihrem Hobby schenken

Für uns, die wir weiterhin fest zusammenhalten, aber gilt :

Wer heut uns hier die Treue hält und kommt zu Jahren,
der gibt ein Fest am heilgen Abend jährlich
und sagt: “Auf morgen ist Sankt Krispian!”
Streift dann den Ärmel auf, zeigt seine Narben
und sagt: “Am Krispinstag empfing ich die!”
Die Alten sind vergesslich; doch wenn alles
vergessen ist, wird er sich noch erinnern
Mit manchem Zusatz, was er fürs Rittervolk
für Stücke tat: dann werden unsre Namen,
geläufig seinem Mund wie Alltagsworte:
Vulfric der Bärtige, Widukind und Anders,
von Meiengen und Weinschneidt, der von der Drau,
Urdal von Stubersheim und der Klingensteiner !
Bei ihren vollen Schalen frisch bedacht!
Der wackre Mann lehrt seinem Sohn die Märe,
und nie von heute bis zum Schluß der Welt
wird St. Krispin vorübergehn,
daß man nicht uns dabei erwähnen sollte,
Uns wen'ge, uns beglücktes Häuflein Brüder:
Denn welcher heut die Treu mir hält,
der wird mein Bruder; sei er noch so nieder
der heutge Tag wird adeln seinen Stand.
Und Edelleut in Schwaben, jetzt im Bett,
verfluchen einst, daß sie nicht länger Treu,
und werden kleinlaut, wenn nur jemand spricht,
der in Treue immer zu uns stand !

Im Wonnemonat des Jahres 1216 gaben sich nun endlich Anders und Amelia das “Ja”-Wort. Dieses schöne Ereignis wurde ebenfalls gebührend gefeiert. Wir erlebten ein rauschendes Wochenende und siedelten danach direkt an den Weiher um...

Im Heerlager zu Schnerkingen wurde der Bau der Schenke dann vollendet und so konnte man dem Fest in der Feste beruhigt entgegensehen.

In der Feste zu Truchtolfingen Richteten wir dann den ersten Reichstag des Rittervolkes aus. Es gab reichlich zu Essen und zu Trinken. Auf dem Schlossplatz wurden 6 Schweine und 5 Fässer Bier vertilgt... Ein gelungenes Fest  !

Traditionell reisten wir danach nach Delbrück und den dortigen Tross zu unterstützen. Durch den frei gewordenen Platz bekamen wir einen Deutschritter und dessen Magt zugeteilt mit denen wir schnell Freundschaft schlossen. Das Bier floss in strömen und auch die Küche hatte einiges köstliches zu bieten.

Im Erntemond wurde ein schnell gefasster Entschluß des Weinschneidt und seiner Adelheidis umgesetzt. Die beisden gaben sich ebenfalls das “Ja”-Wort und gehen fortan gemeinsam fest durchs Leben. Die Hochtzeit auf dem Gut der beiden war ein schönes Erlebnis. Hier konnten wir auf unsere Taverne zurückgreifen und kühles Nass genießen. Dazu ein lecker Süpplein, Schwein vom Grill und allerley Backwerk...

Danach stand noch ein Heerlager in Schluderns an. Dieses sollte von Vulfric und Urdal verstärkt werden, da der Slave in seiner Heimat nach dem Rechten sehen musste. Die frisch vermählten Paare wähnten sich in dne südlichen Gefilden um dort ferne Länder zu erkunden.
Allerdings erkrankte der Vater des Vulfric so schwer das eine Teilnahme nicht stattfinden konnte. Schweren Herzens mussten wir den Termin absagen...

Im laufe des restlichen Jahres wurden die Burgen des Rittervolkmitglieder instandgesetzt und die Jahreshauptversammlung stand ebenfalls an.
Diese fand im Rittersaale des Volkes statt und wurde mit allerley Leckereinen begangen. Dank an unsere Köche welche wiedereinmal ein köstliches Bankett zauberten.
In unseren Reihen konnten wir nun auch neue Mitglieder begrüßen. Sich angeschlossen haben sich Bring Helene als neue Meisterin der Schriften, Urdal von Stubersheim als freier Ritter und Andreas der Kistler.
Es wurde wie immer ein schoner Ausklang und wir freuen uns auf das neue Jahr und die vielen schönen Stunden die wir mit einander verbringen werden.

Gez. Vulfric von Trochtelfingen im Eismond anno 1216