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Das Rittervolk im Jahr 1215

Im Frühling des Jahres 1215 brach das Rittervolk traditionell auf, um an den Heerlagern zu verweilen.

Im Stauferpark zu Göppingen trafen wir zur Mitte der Woche ein. Leider bekamen wir nicht den uns
versprochenen Platz, jedoch rodete Karl einen Teil des Waldes. So fanden wir den doch noch Raum
um unsere Zelte aufzuschlagen. Unsere Aufgaben erledigten wir Meisterhaft, und auch an der Torwache
erfreute sich der Marktvogt so sehr, dass er uns für seinen Markt in Stuttgart dabei haben möchte.
Der Abbau konnte im trockenen erledigt werden. Alles in allem ein gelungener Auftakt ...

Als nächstes fand, dieses Jahr zum ersten Male im Frühsommer, unser Privatlager in Messkirch statt,
da der Markt zu Ellwangen entfiel. Einige unsere Freunde aus dem Norden stießen ebenfalls zu uns.
Das Wetter ward uns sehr zu getan, so dass manch einer eine Abkühlung im Fischweiher als angebracht
erachtete. Auch dieses Jahr war ein Schwein am Start (Helene die zweite)  und wurde mit großem Eifer zubereitet und über dem Feuer gegart. Nebenher wurde allerlei nützliches Gebaut und gebastelt.  Hier haben wir auch Zeit gefunden, die Grundkonstruktion unserer neuen Kochstelle zu bauen.

Das nächste Event war in Hohen Limburg, zu welchem Vulfric als Herold und seine Frau Kornelia hinzugezogen wurde. Ein Staunen ward im Orte zu verzeichnen als die Gewandeten zuerst durch die fast verwaiste Innenstatt zogen und dann noch in einem Großen Marktgeschäft einkaufen gingen...Das Nordische Volk konnte so über den Dialekt des Vulfen staunen und schmunzeln. Alles in allem ein zwar schwach besuchtes, jedoch trotzdem sehr schönes Wochenende wurde dort verbracht.

Zum 50zigsten Jahrestag der Geburt des Töricht ward das Rittervolk eingeladen. Hier kochte Vulfric in er Feldküche mit der Unterstützung des anwesenden Rittervolkes, das Mahl das zur Abendstunde dann vertilgt wurde. Ein kleines Theaterstück wurde ebenfalls zum besten gegeben. Hier ernteten wir viel Beifall und hatten unseren Spaß mit unserem Töricht. Dieser behielt dann auch das Abbort und stellte es auf einen Ehrenplatz.

Darauf folgte das Heerlager zu Reutlingen. Ein schöner Platz ward schnell gefunden und die Zelte aufgestellt. Wir nahmen am Umzug durch die Stadt teil und Vulfric gab sein bestes um das Volk dazu zu bewegen, die Heerlagerstätte zu besuchen. Allerdings erntete er auch ungläubige Blicke, denn es ward dort auch allerlei Volk versammelt, das Ihn nicht zu verstehen schien… Des Samstages stand ein freudiges Ereignis an. Anders hielt um die Hand der Ameila an. Dies wurde dann mit einem Festmale gebührend gefeiert. Der Stammtisch war ebenfalls erfolgreich und ergiebig. Zwei Haudegen aus dem Rittervolk organisierten dann noch eine Schwertkampfvorführung, welche großen Anklang fand.  Das Rittervolk zeigte sich also von seiner besten Seite, worauf der Marktvogt es einlud im nächsten Jahr in seiner Nähe zu lagern. Zum Sonntagabend wurden die Zelte abgebrochen und man kehrte wohlbehalten und trocken nach Hause zurück.

Als nächstes lag das Heerlager zu Delbrück an. Der zugeteilte Platz war sehr schön und so war es kein Problem unser Heerlager unterzubringen. Alle hatten viel Spaß, vor allem der Ausschank wart gerne besetzt. Auch die Torwache machte ebenfalls großen Eindruck auf die Veranstalter. Rittervolk halt … Alles in allem wieder einmal ein tolles Wochenende in Delbrück ! 

Es folgte unser erstes Heerlager in Italien. In Schluderns bekamen wir ein großes Stück vom Platz so dass der Aufbau großzügig erfolgen konnte. Ebenfalls stieß der Drechsler das erste mal zu uns und stellte seine Kunst zur schau. Eine tolle Kulisse in mitten der Berge ward geboten, das Wetter am Anfang ziemlich windig… Am Samstag wurde es jedoch besser und nur des Nächtens wurde es kalt. Der Umzug durch die Gemeinde war ebenfalls ein Höhepunkt und hat viel Spaß gemacht. Desweiteren trafen wir Torsten vom Tross, der Kirschbier an Nase lieferte. 850km nicht grade der nächste Weg… Der Abbau erfolgte nicht ganz trocken, aber wir wollen uns nicht beschweren, das Jahr war gut zu uns.

Am Einlagerungsevent waren so viele hilfreiche Hde vorhanden das wir so gut wie alle Renovierungs- und Neubauaufgaben bewältigen könnten. Die Planung eines neuen Waffenständers wurde an einen Malermeister weitergegeben, der Bau steht noch aus. Das Rittervolk hat beschlossen sich eine eigene Trinkhalle zu bauen (Taverne), die zum Einsatz am Stadtfest von Trochtelfingen kommen soll. Auch hier steht der Bau noch aus.

Nun folgte nur noch die Jahreshauptversammlung, welche auch dieses Jahr wieder mit der Weihnachtsfeier verbunden ist.  

Ein hoch auf uns !